August 22, 2018

Pommes Schranke, lieblose Buletten und Currywurst? Langweilig!

Diese kulinarischen Angebote tragen zwar zu unserer Sättigung bei, bieten uns aber selten ein kulinarisches Geschmackserlebnis. Die ungesunden, fettigen Fast Food Gerichte stehen schon längst im Schatten köstlicher, phantasievoller Speisen. Wovon wir da sprechen? Na von Street Food, dem neuen Stern am Foodhimmel. Als globales Phänomen hat sich Street Food in unserer Kultur verfestigt. Food Trucks schießen wie die Pilze aus dem Boden, Städte organisieren jährlich mehrere Street Food Festivals und aus dem altbackenen Wochenmarkt ist ein Gourmettempel in urbaner Atmosphäre geworden, um die Menschen zu einem kulinarischen Geschmackserlebnis über die Ländergrenzen hinaus einzuladen.

Wo kommt Street Food überhaupt her?

Der Begriff Street Food stammt aus den afrikanischen, asiatischen und südamerikanischen Ländern. Während wir Street Food einen modernen, urbanen Lifestyle zusprechen, stellt es für die Länder Asiens und Afrikas eine jahrhundertalte Tradition dar. Laut der Ernährungs-und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen ernähren sich täglich etwa 2,5 Milliarden Menschen von Street Food. So ist es in den südlichen Staaten Asiens und Afrikas die typische Form der Nahrungsaufnahme. Länder wie Indien, Vietnam und Thailand sind berühmt für ihre Garküchen und gehört in China beispielsweise bereits seit 800 Jahren zur Esskultur.

Über die traditionellen Straßenküchen aus dem Fernost hat Street Food den Weg über die USA nach Deutschland gefunden, genauer gesagt, nach Berlin. 2013 wurde der erste Street Food-Markt in der Kreativmetropole Berlin geboren. Mit der Markthalle IX ist eine neue Plattform für Street Food Märkte entstanden, die deutschlandweit Street Food-Festivals auslöste. In den letzten Jahren konnte sich Street Food in ganz Deutschland durchsetzen und ist heute Teil unserer Kultur.

Was ist Street Food?

Durchsuchen wir das Internet nach einer Definition, stoßen wir auf folgende Beschreibung:

“Ausdruck für Speisen und Getränke, die für eine Zwischenmahlzeit entweder von einem fahrbaren Verkaufsstand aus auf einer öffentlichen Verkehrsfläche, auf einem Markt oder Jahrmarkt angeboten oder unterwegs beim Aufenthalt auf einer öffentlichen Verkehrsfläche verzehrt werden. Meist wird das Essen vor den Augen des Käufers zubereitet oder fertiggestellt.”

Das genügt uns nicht. Was ist Street Food nun?

Definitiv mehr als die reine Nahrungsaufnahme im Freien. Street Food ist auch nicht das Synonym für Fast Food. Street Food ist der schnellste Weg zum Herzstück einer Kultur und gleichzeitig selbst ein Stück Kultur geworden. Es lässt sich als Finger Food verschiedener Kulturen bezeichnen. Statt schneller und preiswerter Sättigung steht nun Nachhaltigkeit, Regionalität und Genuss im Vordergrund. Die Straßenköche verwerten regionale Zutaten und Bioprodukte, um hohe Qualität, Frische und Zufriedenheit der Kunden zu gewährleisten.

Street Food gelingt es, Menschen massenhaft auf die Straßen zu bringen, um in einer ungezwungenen Atmosphäre gemeinsam zu speisen. Sie schlendern vorbei an Foodtrucks, Imbissständen hin zu Garküchen, die das Leben der einzelnen Kulturen widerspiegeln und lassen sich von ihnen auf eine kulinarische Genussreise rund um den Globus einladen. Dabei kommen nicht nur Fleischliebhaber auf ihre Kosten, sondern auch die Geschmäcker der Vegetarianer und Veganer werden bedient. Nahezu jeder Wagen bietet fleischlose Alternativen an.

Street Food ist der Inbegriff für geselliges Zusammensein mit anderen Menschen, das Kennenlernen kultureller Unterschiede und der Genuss von Lebensgefühl. Ob britische Pies, thailändische Dumplings, mexikanische Tacos über nigeranischer FuFu und amerikanischen BBQ. Oder doch lieber eine Portion Gourmet Currywurst?

Würdest du auf Street Food verzichten wollen? Wir definitiv nicht!


März 27, 2018

Die Kreativmetropole Berlin verdient den Namen zurecht, denn sie setzt stets auf die neusten Trends, auch im Bereich Food. Das asiatische Konzept von Street Food-Märkten ist seit einigen Jahren in der deutschen Hauptstadt angekommen. Ob britische Pies, thailändische Dumplings, mexikanische Tacos über nigerianischer FuFu und amerikanischen Barbeque – eine Plattform für moderne Lebensmittelkultur ist entstanden und löste deutschlandweit eine Welle von Street Food-Events aus.

Der Geburtsort des deutschen Street Food-Marktes: Die Markthalle IX im Szenenviertel Berlin-Kreuzberg. Seit April 2013 wird hier der erste internationale Street Food-Markt Deutschlands betrieben. Die ehemalige Eisenbahnmarkthalle wurde als eine der wenigen, erhaltenen historischen Markthallen aus dem 19. Jahrhundert denkmalgerecht sarniert und an ein Team von Lebensmittelbegeisterten übergeben. Sie ist heute die Heimat zahlreicher kleiner Händler, die ihre Produkte aus einer fairen, ökologischen und regionalen Herstellung anbieten. Neben dem Wochenendmarkt Freitags und Samstags ist vor allem ein Markt legendär geworden: Der Street Food Thursday. Jeden Donnerstag laden Hobbyköche zwischen 17 und 22 Uhr alle Genussliebhaber zum Verzehr von Köstlichkeiten rund um den Globus ein, die über Currywurst und Döner hinausgehen. Ob Jung und Alt, Urberliner oder Zugezogene, Hipster oder Touristen – hier wurde ein Ort geschaffen , an dem sich die Food Szene Berlins treffen kann, um kulinarische Vielfalt gemeinsam zu genießen. Am Street Food Thursday werden die Street Food Stände in der Markthalle nebeneinander aufgebaut und laden die Besucher  zum Schlemmen und Schlendern ein.

Neben dem heute legendären Street Food Thursday wurden weitere Street Food Veranstaltungen wie der Naschmarkt oder Breakfast Markt eingeführt. Auf dem Naschmarkt präsentieren zahlreichen Stände ihr Handwerk und süßen Träume – Torten, Kekse, vegane Muffins, süße Aufstriche oder Macarons. Zudem findet jeden dritten Sonntag im Monat der Breakfast Markt statt, der kulinarische Köstlichkeiten rund um das Thema Frühstück auftischt. Die Frühstücksfreunde werden mit Egg Benedict, Porridge oder Weizengras-Smoothies verzaubert. Aber auch handgeschmiedete Messer und Kochbücher können hier erworben werden.


März 7, 2018

 

Bier aus Champagnerflaschen?

Wir konsumieren das Traditionsgetränk gewöhnlich aus Dosen, Flaschen oder Biergläsern. Aktuell erleben wir in der deutschen Bierkultur eine kleine Revolution, denn die Craft-Bier Bewegung ist bei den Deutschen angekommen. Der Biermarkt entwickelt sich in den letzten Jahren weg von homogener Massenware, hin zu vielseitigen Genussbieren.

Was ist Craft Beer? – “small, independent, traditional”

Unter Craft Beer lässt sich handwerklich gebrautes Bier verstehen, dass aus unabhängigen Brauereien stammt. Bei den Brauprozessen treffen höchste Qualitätsansprüche auf Kreativität und Experimentierfreude. Die Leitidee dahinter: neu denken, alte Produkte neu erleben und besondere Biere zu kreieren. Es soll sich nicht mehr auf das verkaufsstärkste Produkt konzentriert werden, sondern eine Biersortenvielfalt entstehen.

Die vielfältigen Bierstile werden unter traditioneller Herstellungsmethode, mit natürlichen Rohstoffen und ohne Zusatzstoffe gebraut. Jahrhundertalte Bierstile die in Vergessenheit geraten sind, weil sie den Massengeschmack der Gesellschaft nicht getroffen haben, werden nun von Craft-Beer Brauern wieder erlebbar gemacht. Die obergärigen Biere Pale Ale und India Pale Ale sind solche vergessenen Bierstile, sie sind wegen ihres blumigen und fruchtigen Hopfen-Aroma beliebt. Aber auch neue, kreative Bierstile entstehen durch die Zugabe ungewöhnlicher Komponenten. So werden schon mal im Bauprozess von dunklen Bieren, Kaffee-oder Kakao-Bohnen verwendet und helle Biere erhalten durch Kirschen, Honig oder Gewürze ihren einzigartigen Charakter.

Wo kommt das Craft Beer her?

Die Wurzeln des Craft Beers liegen in den 1960er und 70er Jahren der USA. Der Biermarkt war mau, denn drei große Braukonzerne hatten den gesamten Biermarkt übernommen. Die Bürger wurden mit billigem, leichten und schnell in großen Mengen trinkbaren Lagerbier versorgt. Das Resultat: Das Bier schmeckte für alle gleich und der Bedarf nach qualitativ hochwertigerem und vielfältigem Bier in der Gesellschaft stieg. Wer etwas anderes trinken wollte als durch den Markt angeboten, musste es sich selbst brauen. Aus dieser Not heraus fingen brau-begeisterte Laien zu Hause an, ihr eigenes Bier in den verrücktesten Stilen zu brauen. Es entstand die “home-brewing Szene” und durch gesetzliche Regelungen war es den Laien eines Tages genehmigt, ihr Bier auch zu verkaufen.


Was unterscheidet Craft Beer vom Mainstream-Bier?

Das wesentliche Differenzierungsmerkmal von Craft Beer ist die Vielfalt der angebotenen Biersorten. Während auf dem deutschen Biermarkt vor allem die Biermarkenvielfalt dominiert und die Sorten sich auf wenige beschränken, liefert Craft Beer die Biersortenvielfalt und ergänzt damit den Biermarkt optimal. Unter der Kostenperspektive ist das Craft Beer preislich höher eingestuft als herkömmliche deutsche Bier, denn die Brauprozesse der kleineren Brauereien können nicht so kosteneffizient gestaltet werden wie in großen Braukonzernen.

 Geschmacklich unterscheidet sich das Craft Beer durch seinen einzigartigen, geschmackvollen, herzhaften Charakter. Durch die wesentlich geringe Ausstoßmengen der kleinen Brauerein, haben diese gleichzeitig mehr Experimentiermöglichkeiten als große Konzerne.

Das Kernmerkmal des Craft Beers lässt sich durch die Konzentration des jeweiligen Bieres auf eine bestimmte Richtung definieren, die durch die Kombinationen verschiedener Komponenten erzeugt wird. So kann, je nach Bierstil, das Craft Beer malzig, sauer, bitter oder mit Kaffee und Schokolade abgeschmeckt sein. Heute kann Craft Beer nicht nur über das Internet, sondern im Einzelhandel, Getränkefachhandel und Bierspezialitätengeschäften gekauft werden.



MACH UNS STRESS

+49 2663/964 9549


ERREICHBARKEIT
mo-fr: 09:00 – 18:00
sa-so: probier’s einfach aus

Neustraße 31a
56457 Westerburg

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen